Propolis zur Infektabwehr und Immunstimulierung war bisher eher Geheimtipp von Naturheilkundigen. Seine antimikrobielle Wirksamkeit und seine dementsprechende Verwendung sind aber schon seit dem Altertum bekannt. Derzeit erlebt es eine Renaissance.

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Bisher kennt man ca. 150 Propolis-Inhaltsstoffe, die wichtigsten und wirksamkeitsmitbestimmenden sind aus den Klassen der

* Flavonoide (1,2 bis 29%, u. a. Galangin, Apigenin, Pinobanksin)

* phenylsubstituierten Carbonsäuren (3 bis 50%, u. a. Benzoe-, Zimt-, Ferula- oder Kaffeesäurederivate)

* ätherischen Öle (0,1 bis 8%, mit Farnesol, Geraniol, Cineol, Caryophyllen, Zimtaldehyd u. a.).

Viele der genannten Einzelsubstanzen sind für antimikrobielle und entzündungshemmende Effekte bekannt. Und schon seit etwa 40 Jahren gibt es reichlich wissenschaftliches Erkenntnismaterial zu Propolis, so etwa 150 experimentelle und klinische Studien für die tradierten Anwendungsgebiete wie äußerlich bei Abszessen und Furunkeln, Entzündungen von Haut und Mundschleimhaut, bei Schwellungen und Wunden, innerlich bei Katarrhen der oberen Luftwege und fiebrigen Infektionen.

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Wirkungsmechanismen belegt…

Eindeutig belegt und in ihren Wirkungsmechanismen geklärt wurden im Berliner Arbeitskreis

* keimhemmende Effekte gegenüber grampositiven (Staphylo- und Streptokokken) und gramnegativen Keimen (E. coli, Pseudomonas) und Dermatophyten. Die Zellteilung der Mikroorganismen wird durch die Phenylcarbonsäuren des Propolis unterbunden, indem in einer partiellen Bakteriolyse Zellwand und Zytoplasma der Bakterien zerstört werden und ihre Proteinbiosynthese gehemmt wird. Der Vorgang konnte elektronenmikroskopisch verfolgt werden. Dieser Wirkmechanismus unterscheidet sich ganz wesentlich von dem gängiger Antibiotika, die meistens über Enzymhemmungen wirken, auf die dann die Bakterien häufig mit Resistenzbildung reagieren.

* moderate antivirale/virustatische Wirksamkeit gegenüber Rhino- und Herpesviren (Wirkmechanismus analog),

* antiphlogistische Wirkungen durch Hemmung der Cyclooxygenase und/oder Lipoxygenase sowie der Leukotrien-B4-Bildung; diskutiert wird auch eine durch Entzündungsmediatoren verursachte Verringerung der Leukozytenmigration und Zellproliferation,

* immunstimulierende Wirkung (IgM-Elisa-Test). Die Lymphozytenproliferation wird gesteigert (erhöhter IgM-Titer) und Interleukin I freigesetzt.

Des weiteren wird auch von choleretischen, spasmolytischen, adstringierenden, lokalanästhetischen und granulationsfördernden Wirkungen des Bienenharzes berichtet.

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Bioantibiotikum mit vielen Vorteilen….

Der Einsatz von Propolis hat sich insbesondere bei Atemwegsinfektionen bewährt, da seine erwiesene antivirale und antibakterielle Wirksamkeit durch eine immunstimulierende Wirkung ergänzt und die körpereigenen Abwehrkräfte unterstützt werden. Die Wirkstoffe des Propolis unterbrechen die Zellteilung bei Mikroorganismen. Sie zerstören das Zytoplasma und die Zellwände von Viren und einigen Pilzen und hemmen die Proteinbiosynthese z. B. bei Viren. All dies macht Propolis zum „natürlichen Antibiotikum“ der Bienen und als Naturheilmittel, besonders auch in der Kinderheilkunde, äußerst interessant.

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Artikel aus der Deutschen Apothekerzeitung

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2005/daz-30-2005/uid-14343?fbclid=IwAR3rZUH-5uldX0vHp7L3Mdif0O9X01Txv60v04g2gSvsleYMJeIu_Fw9YFU

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Mehr über die „Honig-Manufaktur Spatzenhof“ unter  https://www.honigmanufaktur-spatzenhof.de

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