26.08.2018

Ein Bienenvolk arbeitet so viel wie 500 Hummelvölker:


“Ein Volk kann am Tag bis zu 6 Millionen Blüten bestäuben – umgerechnet bräuchte es für dieselbe Bestäubungsleistung 500 Hummelvölker”, sagt Bienenforscher Tautz.
Denn: Bienen sind blütenstetig. Wenn eine Arbeitsbiene Kirschblüten bestäubt, bleibt sie den ganzen Tag bei dieser Blüte. Fliegen, Wespen, Käfer sind da nicht wählerisch, nehmen einfach, was sie gerade finden. Bienen arbeiten somit deutlich effizienter für die Landwirtschaft.
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Allein in Deutschland leisten sie durch Bestäubung von Nutzpflanzen jedes Jahr Arbeit, die umgerechnet 1,8 Milliarden Euro wert ist.
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Hauptgrund für das Insekten- und Bienensterben ist vor allem die immer intensivere, industrielle Landwirtschaft. Vor allem der Einsatz von Pestiziden gefährdet Insekten.
Der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA)zufolge belegen Studien, dass Neonikotinoide Wild- und Honigbienen erheblich schaden. So können die Stoffe etwa die Lern- und Orientierungsfähigkeit der Bienen beeinträchtigen und die für die Bestäubung wichtigen Tierchen sogar lähmen und töten.
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Und es gibt ein weiteres Problem: Unsere Landschaften fehlt es an Vielfalt – ein großes Problem für die Bienen. “Monokulturen nehmen zu, natürliche Standorte wie Auwälder, Magerrasen oder Hecken mit vielfältigem Nahrungsangebot gehen zurück”
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Fakt ist: Auch wenn es statistisch gesehen kein Aussterben der Honigbiene gibt, steht fest, dass es Bienen immer schlechter geht. Das gefährdet nicht nur die Artenvielfalt, sondern auch unseren Alltag. “Bienen und Wildbienen sind für die Nahrungskette des Menschen und für unser Ökosystem unverzichtbar”, heißt es vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.
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Den vollständigen Artikel findet ihr hier:
https://m.focus.de/…/good-umweltschuetzer-warnen-vor-bienen…https://m.focus.de/panorama/welt/good-umweltschuetzer-warnen-vor-bienensterben-forscher-erklaeren-wie-es-wirklich-ist_id_9446549.html